Die Fracking-Flüssigkeit enthält hochgiftige Stoffe wie Tetramethylammoniumchlorid, Petroleumdestillate, Octylphenol und Biozide. Mit Wasser, etwas Quarzsand und weiteren teilweise unbekannten Chemikalien werden diese Toxine beim Fracking mit hohem Druck bis zu 1500 Meter tief in den Boden gepresst. Die USA wenden diese Technologie seit etwa 15 Jahren an, mit dem Ergebnis, dass in einigen Gebieten das Grundwasser betroffen ist.
Haushalte klagen dort über brennende Wasserhähne. Unternehmen wie Exxon, BNK Petroleum, Mingas oder Wintershall profitieren hingegen von der Förderung. Mit dieser Technologie erwirtschaften sie Milliardengewinne. In Deutschland wurde im November 2014 ein Gesetz verabschiedet, welches einen kommerziellen Einsatz des Frackings unter bestimmten Voraussetzungen erlaubt. Frankreich hingegen hat bereits am 30. Juni 2011 per Gesetz beschlossen, Fracking zu verbieten.
Das Nachrichtenmagazin Monitor hat das Thema kritisch hinterfragt. Ein weiterer informativer Film trägt den Namen Gasland, vom amerikanischen Filmemacher Josh Fox. Interessant ist auch dieses Video.